© www.legioplus.com -  © www.vinlegion.com



Aufgestellt 1940 - Standort (seit 2016): Camp du Larzac bei La Cavalerie / Süd-Frankreich
 Regimentsstärke 2017: 900 Mann (geplant bis Ende 2018: 1.300 Mann)
Regimentskommandeur / Chef de Corps (seit Juli 2016):
LCL Guillaume PERCIE DU SERT


 

Die 13ème Demi-Brigade de la Légion Etrangère (13. Halbbrigade der Fremdenlegion) wurde im Februar 1940 in Sidi-Bel-Abbès gegründet und hatte noch im selben Jahr ihre Feuertaufe beim Kampf der Alliierten gegen die deutsche Wehrmacht in Narvik/Norwegen, welche die Halbbrigade zwar verlustreich, aber dennoch erfolgreich hinter sich brachte. Im weiteren Verlauf des 2. Weltkrieges wurde die 13ème D.B.L.E. in Nordafrika unter anderem in Bir-Hakeim (Libyen) sowie an der Seite der Briten gegen Rommels Afrikakorps bei der Schlacht von El-Alamein eingesetzt. Die Halbbrigade war auch Teil der Alliierten bei der Invasion an der Côte d'Azur im August 1944. Ebenfalls an der Seite der Alliierten kämpfte die 13ème D.B.L.E. gegen Ende des 2. Weltkrieges im Elsass und in Italien. Die 13ème D.B.L.E. war im 2. Weltkrieg das einzige Regiment der Legion, das auf der Seite der unter dem Oberkommando von General Charles de Gaulle stehenden "Forces françaises libres" (sog. "Freifranzosen")  an der Seite der Alliierten kämpfte (Einer der wechselnden Regimentskommandeure zu dieser Zeit war der aus dem georgischen Königshaus stammende Lieutenant-Colonel Prince Dimitri Amilakvari - in Afrika war die Einheit teilweise auch der von General Pierre-Marie Koenig kommandierten "Brigade Koenig" unterstellt), während die anderen Einheiten der Legion dem Vichy-Regime unterstanden. Ab 1946 wurde die 13ème D.B.L.E. in Indochina eingesetzt, wo sie ebenfalls schwere Verluste zu beklagen hatte und in mehreren Tagesbefehlen erwähnt wurde. Nach ihrer Rückkehr aus Indochina im Juni 1955 mit einer der höchstdekorierten Fahnen der französischen Streitkräfte im Fernen Osten nach Algerien wurde die 13ème D.B.L.E. dann bis zum Ende der französischen Kolonialzeit in Nordafrika eingesetzt.

 

 

 

 Dschibuti 1962 - 2011


Seit 1962 war die 13ème D.B.L.E. in der Republik Dschibuti, der bis zu seiner Unabhängigkeit im Jahre 1977 französischen Kolonie Französisch-Somalia, stationiert. Dort war die Halbbrigade Teil der durch ein strategisches Verteidigungsabkommen mit der islamischen Republik Dschibuti geregelten Stationierung französischer Streitkräfte (Forces Francais en Djibouti). Eine wesentliche Aufgabe dieser Streitkräfte ist die Beobachtung des in den Suez-Kanal ein- und ausfahrenden Schiffsverkehres. Nach dem Abzug der 13ème D.B.L.E. aus Dschibuti nach fast 50 Jahren in 2011 werden diese Aufgaben durch das in Dschibuti verbliebene 51ème. RIAOM (Regiment Interarmes d’outre Mer) bewältigt.

In den 1970er Jahren war das Regiment in Dschibuti wie folgt struktuiert und seine Kompanien dezentral auf Posten in Dschibuti verteilt:

  • CCAS (Compagnie Commandement et d'Appui et Services) - stationiert in Gabode, später in Dschibuti-Stadt
  • 1er Compagnie (Posten Dikhil)
  • 2eme Compagnie Travaux - CT (Posten Gabode, später Dschibuti-Stadt) - Pioniere
  • 3eme Compagnie (Posten Ali Sabieh)
  • 4eme Compagnie (Posten Holl-Holl)
  • E.R. - Escadron Reconnaissance (Posten Oueah) - leichtes Panzeraufklärungseskadron, auch als Panzerjäger einsetzbar, mit AMX 10 und ERC 90 "Sagaie" Radpanzern (ausgestattet mit einer 8cm Kanone als Primärwaffe), im idR. 4monatigem Rotationsprinzip gestellt von einem Eskadron des 1er REC

Der Posten des E.R. in Oueah

 

Im Jahr 2011, vor der Verlegung nach Abu Dhabi, war lediglich noch das Personal der CCAS und ein Grundgerüst der damaligen CM (Compagie de Maintenance - Instandhaltungskompanie) dauerhaft (d.h. für jeweils 2-3 Jahre) in Dschibuti stationiert. Die 1er und 4eme Cie. waren aufgelöst, die 2eme CT war zur CM umstrukturiert und wurde teilweise durch Legionäre/Pioniere des 1er oder 2eme REG im 4monatigen Rotationsprinzip besetzt. Das Personal für die 3eme Compagnie wurde ebenfalls rotierend von einer Compagnie des 2e REI oder 2e REP gestellt. Das E.R., welches als einzige Einheit bis zum Schluss außerhalb (an seinem alten Posten in Oueah) stationiert war, wurde nach wie vor durch ein Eskadron des 1er REC besetzt.

Kräfte der 13eme DBLE, u.a. das E.R. und Paras der 2e Cie. des 2e REP, die gerade mit einer Rotationskompanie vor Ort waren, waren 1976 an der Beendigung einer Geiselnahme im Niemandsland zwischen Dschibuti und Somalia beteiligt.
                                                 

Die Geiselbefreiung von Loyada 1976

 


Es handelte sich um die Befreiung von 31 entführten Schulkindern aus den Famillien von in Djibouti lebenden und arbeitenden Angestellten/Soldaten der französischen Luftwaffenbasis 188, die am "Djibouti Ambouli International Airport" implementiert war, sowie deren Busfahrer und einer Begleiterin. Die Aktion führte ebenfalls zu einem "petit Scharmützel" zwischen französischen und somalischen Truppen an der Grenze Djibouti/Somalia.

03.02.1976


Die Kinder waren am Morgen des 03.02.76 in einem Schulbus unterwegs nach Djibouti-Stadt, als der Bus von 4 bewaffneten Rebellen der "Front de Libération de la Côte des Somalis" (FLCS) entführt wurde und der Fahrer gezwungen wurde, die ca. 18 Km süd-östlich der Hauptstadt gelegene Stadt Loyada anzufahren, wo sich auch der einzige offizielle Grenzübergang von Djibouti zu Somalia befand. Ferner gab es dort einen Außenposten der franz. Streitkräfte, welcher von Elementen der 13° D.B.L.E. besetzt war.

Der Busfahrer wurde gezwungen den Bus im "Niemandsland" zwischen französischem und somalischem Hoheitsgebiet zu parken, etwa 100m vom somalischen Grenzposten entfernt.

Die Entführer stellten folgende Forderungen:

1. Freilassung aller inhaftierten Angehörigen der FLCS

2. Aufgabe der franz. Herrschaft über das "Territoire français des Afars et des Issas"

Für den Fall, dass die Franzosen diesen Bedingungen nicht nachkommen, wurde die Tötung aller Kinder angedroht.

Frankreich reagierte wie folgt:

- sämtliche im Land befindlichen Einheiten der Fremdenlegion wurden in Alarmzustand versetzt.
- in France metropolitaine wurde eine Gruppe Scharfschützen der GIGN alarmiert

Die gerade im Rahmen einer tournante (MCD) in Djibouti befindliche 2. Kompanie des 2eme R.E.P. verlegte nach Loyada. Kommandiert wurde die Kompanie vom späteren 4 Sterne General (General de Corps d'Armee) und damaligem Capitaine André SOUBIROU

Scharfschützen des R.E.P. sowie der 1. Kompanie der 13. D.B.L.E. bezogen Stellung in einem Posten der GNA (eine aus Franzosen und lokalen Freiwilligen bestehende Polizeieinheit Djiboutis), der etwa 250m westlich des Busses platziert war. Die Masse der 2./2. R.E.P. bezog Stellung in einem Palmenhain links davon. Dort wurde ebenfalls das Missions-Hauptquartier eingerichtet. Den Oberbefehl über die Mission übernahm General Pierre BRASART, damaliger Oberbefehlshaber der franz. Streitkräfte in Djibouti. Zu den Einheiten stiess noch ein Zug französischer "motorisierter Gendamerie" (eine franz. Militäreinheit mit Polizeiaufgaben) unter dem Kommando von ADJ VIARD, der einige hundert Meter vom Bus entfernt in Stellung ging. In diese Stellung rückte am Nachmittag des 03.02. noch das Escadron de Reconnaissance (ER) der 13. D.B.L.E nach.

Auf somalischer Seite marschierten somalische Armee-Einheiten entlang der Grenze auf.

Am Abend des 03.02. wurde das G.O.L.E. (Groupement opérationnel de la Légion étrangère), seinerzeit als Teil des 2. R.E. auf Corsica stationiert, alarmiert und erhielt den Befehl nach Djibouti zu verlegen, bzw. "ready to take off - Status" herzustellen.

04.02.1976

Am Morgen des 04.02. um 06:00 Uhr traf die alarmierte GIGN Einheit aus Frankreich, bestehend aus 8 Scharfschützen und ihrem Chef de Groupe, in Loyada ein und ging vor dem Palmenhain in Stellung.

Der Bus parkte nach wie vor an der selben Stelle. Zu den 4 Entführern waren zwischenzeitlich 3 weitere FLCS-Rebellen von somalischer Seite aus gestoßen.

Um 12:00 Uhr Mittags meldete das G.O.L.E. auf Corsica "ready to take-off" Richtung Loyada und wartete auf den Start-Befehl

Um 15:45 Uhr erging in Loyada der Befehl, die Kinder zu befreien.

Die GIGN-Scharfschützen nahmen die Entführer unter koordiniertes Feuer.

Als Reaktion eröffneten somalische MG-Nester das Feuer auf die Franzosen.

Als Reaktion wiederum darauf startete die 2./2. R.E.P. einen Frontalangriff auf die Somalier und ging unter deren Feuer vor.

Die Schützenpanzer des Escadrons der 13e D.B.L.E. zogen vor, um die somalischen MG-Nester zu eleminieren.

2 Gruppen der 1. Section der 2./2. R.E.P. (unter LTN DOUCET) rückten kämpfend Richtung somalische Grenze vor, 1 Gruppe Richtung Bus.

Die AML's des Escadrons hatten mittlerweile die somalischen MG-Nester ausgeschaltet.

Um 16:05 war die Aktion beendet.

Resultat der Mission:

Alle 7 FLCS-Rebellen tot.

1 somalischer Soldat tot (offiziell) - nach späteren Angaben 6 tote somalische Soldaten.

1 entführtes Mädchen (Natalie Durand, 5 Jahre alt) hat nicht überlebt

5 weitere Kinder wurden verwundet (2 davon schwer)

Der Busfahrer und die Begleiterin wurden ebenfalls verwundet.

Der Chef de Section der 1. Section der 2./2. R.E.P. -LTN DOUCET- wurde ebenfalls verwundet und nach Frankreich ausgeflogen

1 Kind (Frank Rutkowski, 7 Jahre alt, Sohn eines Luftwaffen-Mechanikers) wurde über die Grenze nach Somalia entführt, jedoch einige Tage später wieder freigelassen

Eines der 2 schwerverwundeten Kinder, Valerie GEISSBUHLER, die Enkelin eines deutschen ehem. Legionärs wurde nach Paris ausgeflogen, wo sie einige Tage später ihren Verletzungen erlag. Sie wurde am 13. Februar in Aubagne beigesetzt.

Alle anderen Kinder wurden am 06. Februar nach Paris ausgeflogen.

 

Abu Dhabi 2011 bis 2016

 

Eingang 13e DBLE in Abu Dhabi

 Die 13ème D.B.L.E. in den vereinigten arabischen Emiraten



Von 2011 bis April/Mai 2016 war die 13ème D.B.L.E. auf der französischen Militärbasis „Camp de la Paix“ in Zayed Military City in den Vereinigten Arabischen Emiraten, ca. 65 KM von Abu Dhabi entfernt, stationiert. Sie war dort in die französische Militärmission IMFEAU (Implantation militaire française aux Émirats arabes unis) eingebettet. Im Zuge dieser Verlegung wurde das Regiment stark verkleinert und als gemischte Kampfgruppe (Groupement tactique interarmes – GTIA) geführt, dass heißt es besteht sowohl aus Legionären, wie auch Angehörigen der „regulären“ französischen Streitkräfte. Wie alle in Übersee stationierten Regimenter bestand sie aus einem „Gerüst“ von ständig/langfristig dort stationiertem Personal (Permanentes, ca. 70 Mann) welches ständig, im Rahmen von 4-6monatigen Einsätzen, sogenannter MCD’s (mission de courte durée), durch andere Einheiten verstärkt wurde. So war, wie schon in Dschibuti, ständig eine Compagnie Infanterie der Legion vor Ort eingesetzt, die in aller Regel vom 2ème REP oder 2ème REI gestellt wurde. Zur weiteren Verstäkung waren ein sous-groupement mit Schützenpanzern (VBCI) ausgerüstete mechanisierte Infanterie, sowie ein sous-groupement Artillerie (ausgerüstet mit der 15,5cm Haubitze CAESAR) stationiert, letzteres ergänzt durch einen Trupp Luftaufklärer (équipe de contrôle aérien avancé).

Wie bereits in Dschibuti wurde in Abu Dhabi durch die 13ème D.B.L.E. ein Ausbildungszentrum für Wüstenkampf betrieben (centre d’entraînement en zone désertique et zone urbaine moyen-orientale)

Die 13ème Demi-Brigade de la Légion Etrangère wurde in Abu Dhabi aus vier Kompanien / Einheiten gebildet:

  • der Compagnie de Commandement et de Soutien (C.C.S.)


  • der Compagnie d'Infanterie (CI) - diese Kompanie wurde von einer Kompanie des 2ème R.E.I. oder einer Kompanie des 2ème R.E.P. gestellt


  • dem Sous-Groupement VBCI (Véhicule blindé de combat d'infanterie), bestehend aus 1 Zug Commandement und 2 Kampfzügen auf VBCL, die von der CI gestellt werden.


  • dem Sous-Groupement CAESAR (Camion équipé d'un système d'artillerie) bestehend aus 1 Zug mit 4 Geschützen CAESAR, verstärkt durch eine équipe de contrôle aérien avancé (Luftaufklärer-Trupp)


Die bisherigen Aufgaben der 13ème D.B.L.E. in Abu Dhabi wurden ab Mai 2016 durch das das 5ème RC (5e régiment de cuirassiers) übernommen. Einem Panzerregiemt des französischen Heeres, welches u.a. mit dem Kampfpanzer "Leclerc" ausgestattet ist und welches bei seiner Erstgründung -Mitte des 17. Jahrhunderts- ebenfalls als sog. "Fremdenregiment" aufgestellt wurde und den Namen "Régiment de Cavalerie Etrangère" (Kavallerie-Fremdenregiment) trug, diesen "Status" jedoch bald darauf wieder verlor, weswegen es auch nie Teil der eigentlichen "Fremdenlegion" wurde, welche erst 180 Jahre später gegründet wurde.


 

Die 13ème D.B.L.E. heute:

Verlegung ins französische Mutterland nach La Cavalerie / Camp du Larzac in 2016

Im Jahr 2016 wurde die 13ème D.B.L.E. ins französische Mutterland zurückverlegt, sowie eine signifikante Aufstockung vorgenommen, welche in 3 Phasen in den Jahren 2016 bis 2018 umgesetzt wird.


Die 13ème D.B.L.E. ist ab Mai 2016 im "Camp du Larzac" in der Nähe der Ortschaft La Cavalerie (etwa 100 KM nordwestlich von Montpellier) verlegt, welches bereits das 122e Regiment Infanterie des franz. Heeres beheimatete, das für die Unterhaltung des nahegelegenen Truppenübungsplatzes CEITO (Centre d'entraînement de l'infanterie au tir opérationnel) zuständig war. Das 122e R.I. wurde mit der Verlegung der 13ème D.B.L.E aufgelöst, sowie das Trainingszentrum CEITO auf den Truppenübungsplatz "Camp de Canjuers" verlegt, wo auch das 1er RCA (1er Régiment de Chasseurs d'Afrique) des franz. Heeres stationiert ist.

Mit der Verlegung der 13ème D.B.L.E. ist eine signifikante Wiederaufstockung des Regiments verbunden, in dem zuletzt (als Regiment Mixté) nur noch etwa 70 Legionäre permanent dienten. Am neuen Standort wird die 13ème D.B.L.E zunächst auf 460 Mann in 2 Kampfkompanien und einer "halben" Stabskompanie aufgestockt (2016), woraus nach und nach bis Ende 2018 insgesamt ca. 1.200 Mann in insgesamt 7 Kompanien werden sollen. Somit wird die 13ème D.B.L.E nach dem 2eme R.E.I. das zweitgrößte Regiment der Legion werden. Da eine dermaßen große Aufstockung natürlich nicht nur mit neuem Personal erfolgen kann, werden derzeit in allen Regimentern der Legion Freiwillige gesucht, die sich zur 13eme D.B.L.E. versetzen lassen möchten. 





Die Struktur der 13e D.B.L.E. im Februar 2017:
  • 1 Compagnie Commandement et Logistique (CCL) - Stabs- und Logistikkompanie

  • 4 Compagnies de Combat - Kampfkompanien, jeweils bestehend aus:


    • 1 Section Commandement (Stabs-/Kommandozug)
    • 3 Sectionen Combat Infanterie (Voltigeurs) - (Kampfzüge)
    • 1 Section d'Appui (Unterstützungszug/schwerer Zug), bestehend aus:
    •  Panzerabwehrgruppe (Anti-Char)
    •  Scharfschützengruppe (Tireurs d'Elite)
    •  Mörsergruppe (Mortier)
  •  

  • 1 Compagnie de Camp (6eme Compagnie)
    • Section Infratruktur (u.a. Pioniere)
    • Section Pompiers (Camp-Feuerwehr)



Die Struktur der 13e D.B.L.E. wird in Zukunft (nach Erreichen der Sollstärke Ende 2018) wie folgt aussehen:

  • 1 Compagnie Commandement et Logistique (CCL) - Stabs- und Logistikkompanie

  • 5 Compagnies de Combat - Kampfkompanien

  • jede bestehend aus:
  • 1 Section Commandement
  • 3 Sectionen Combat Infanterie (Voltigeurs)
  • 1 Section d'Appui - Panzerabwehrgruppe (Anti-Char), Scharfschützengruppe (Tireurs d'Elite) und Mörsergruppe (Mortier)
  • 1 Compagnie d'Appui (CA) - Unterstützungskompanie

  • 1 Compagnie de Camp (6eme Compagnie)
  • Section Infratruktur (u.a. Pioniere)
  • Section Pompiers (Camp-Feuerwehr)
  • 1 Compagnie de Reserve (CR) - Reservekompanie, regelmäßig im Training, wird aber nur bei Bedarf aufgestellt (z.B. für Patroillien-Einsätze in franz. Städten im Rahmen des Anti-Terror-Einsatzes "Sentinelle")

Die Aufstellung ist in 3 Phasen gegliedert: In 2016 werden zunächst eine 1/2 CCL, sowie 2 Compagnies de Combat aufgestellt, 2017 folgt die 2. Hälfte der CCL, sowie 2 weitere Compagnies de Combat. 2018 wird das Regiment mit der Aufstellung der 5. und letzten Compagnie de Combat und der CA, sowie der Compagnie de Reserve komplettiert. Das Regiment wird als mechanisierte Infanterie mit VAB und VBCI ausgestattet werden.

Durch die Verlegung ins Mutterland verliert das Regiment seine Spezialisierung "Wüstenkampf". Dem wurde seitens der Legion dadurch Rechnung getragen, indem 2016 im 2eme R.E.P. (2. Fallschirmjägerregiment der Fremdenlegion) neben den 4 bereits bestehenden Spezial-Infanterie-Kampfkompanien "Orts- und Nachtkampf" (1er), Gebirgskampf (2eme), Kampf in amphibischer Umgebung (3eme), sowie Saboteur- und Scharfschützenwesen und Kampf in bewaldetem Gelände (4eme) eine neue, 5eme Compagnie de Combat aufgestellt wurde, welche als Spezialisierung den "Wüstenkampf" hat.

Weiterhin wird die 13eme D.B.L.E. auf Brigadeebene in die 6eme B.L.B. (Brigade Legere Blindee) des französischen Heeres eingegliedert, wodurch die Brigade dann insgesamt 4 Legionsregimenter (1er R.E.C., 1er R.E.G., 2e R.E.I., 13e D.B.L.E.) beheimatet und eine Stärke von insgesamt rund 7000 Mann erreicht. Die 13eme D.B.L.E. wird eines der kampfstärksten Regimenter der Brigade sein und die Kampfkompanien werden wichtiger Teil französischer Militärmissionen-/interventionen in aller Welt werden.






Sponsorenlink:

© www.legioplus.com -  © www.vinlegion.com

Onlineshop mit Originalartikeln von der Fremdenlegion



Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 30. August 2017 um 15:06 Uhr