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Fremdenlegion
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Die französische Fremdenlegion ist die wohl berühmteste und legendärste Militäreinheit der Welt.

Hunderte von Büchern, dutzende von Filmen, Reportagen, Dokumentationen und andere Veröffentlichungen bis in die jüngste Vergangenheit zeugen vom anhaltenden Interesse an Informationen über diese im Prinzip doch recht kleine, aber deshalb nicht minder sagenumwobene Truppe.

Ebenso wurde von Beginn ihres Bestehens an viel Humbug und dummes Zeug über sie verfasst.

War die Legion bis Ende 1970 noch eine in sich abgeschlossene Einheit im Schosse der französischen Streitkräfte, in welche Aussenstehende gar nicht oder nur sehr schwer Einblick fanden, so hat sich dieses in den letzten 30 Jahren doch stark verändert.

Die Legion ist -hauptsächlich auch durch Umstrukturierungen in der französischen Armee- weltoffener geworden.

Diese Seiten sind ein Versuch, die Fremdenlegion so darzustellen, wie sie tatsächlich ist. Nichts soll beschönigt, aber auch nichts verteufelt werden.

 

Was ist die Fremdenlegion eigentlich...


Die Fremdenlegion ist eine junge, dynamische und vielseitig einsetzbare moderne Truppe, die jederzeit und überall auf der Welt einsetzbar ist. Sie setzt sich aus Freiwilligen aller Nationalitäten, Rassen und Religionen zusammen.

Die Fremdenlegion ist ein Verband von Berufssoldaten und ein voll in die Gesamtheit des französischen Heeres integrierter Teil, egal ob Infanterie, Panzer- oder Pioniereinheit. Sie untersteht demselben Oberbefehl, ist mit dem gleichen Material ausgerüstet und wird im Prinzip auch mit denselben Aufgaben konfrontiert wie die Truppen der regulären französische Armee. Diese Aufgaben sind ausgesprochen vielfältig. Frankreich gehört neben den USA, Großbritannien und mehr und mehr Deutschland regelmäßig zu den größten Truppenstellern bei den "bewaffneten" NATO oder UN-Missionen an denen es sich beteiligt. Daneben ist Frankreich wie wohl kein anderes Land der Welt militärisch in seinen ehemaligen Kolonien in Afrika, hauptsächlich Westafrika, engegiert. Wenn Bürgerkriege oder Unruhen in Ländern wie Ruanda, dem Tschad, der Elfenbeinküste, Gabun, Senegal, Kongo-Brazzaville, Mali usw. aufflammen, sind es französische Kampfeinheiten die dort als erste intervenieren - in Absprache, bzw. aufgrund geschlossener bilateraler Verträge mit den jeweiligen Regierungen zur Wiederherstellung und/oder Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Die Speerspitze dabei bilden dabei meist Einheiten der Fremdenlegion und/oder der "Troupes de Marine" (Marineinfanterie des franz. Heeres). In einigen der genannten Staaten (wie Gabun, der Elfenbeinküste, dem Senegal, Tschad) ist zu diesem Zweck ständig französisches Militär präsent, welches im Ernstfall sehr schnell durch aus Frankreich per Lufttransport nachrückende Truppen, oder Verlegung französischer Einheiten aus anderen afrikanischen Ländern, verstärkt werden kann. So wurden z.B. zu Beginn des Malikonfliktes 2013 sehr schnell Panzeraufklärer des 1er R.E.C., die gerade im Tschad operierten, nach Mali verlegt und gehörten zu den ersten franz. Truppen, die dort eintrafen.

Wenn man nur einmal die Epoche seit Ende des 2. Weltkrieges betrachtet, ist Frankreich seit dem ständig an Miliärinterventionen irgendwo auf der Welt mit Kampftruppen / Bodentruppen beteiligt, meist an mehreren Schauplätzen gleichzeitig. Durch diese Vielzahl von Einsätzen ist natürlich die Wahrscheinlichkeit eines "scharfen Einsatzes" für einen Angehörigen französischer Kampfeinheiten, somit natürlich auch der Fremdenlegion, weitaus höher als z.B. für einen Angehörigen der Bundeswehr.

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